Rezept Nummer 481: knusprige und mürbe Kürbiskekse
Ich weiß nicht genau, warum ich mir dieses Rezept erst heute vorgenommen habe - es ist weder aufwändig noch braucht es komplizierte Zutaten - es klingt nur einfach nicht so toll, dass man es jetzt umgehend ausprobieren möchte.
Im Prinzip mischt man nur sehr viele ungesunde Zutaten. Ich weiß, ich sage das öfter, aber auch ich war diesmal wieder überrascht, als ich gesehen habe, wieviel Zucker und Butter in diesen Teig kommen.
Lästig ist bei dem Rezept nur, dass man (also, ich jetzt) gefrorenes Kürbispüree, viele trockene Zutaten, und Butter aus dem Kühlschrank verknetet, soadass man erst die extrem kalten Zutaten beim Kneten mit den Fingern anwärmen muss, bevor sich alles überhaupt verbindet.
Zum Schluss knetet man dann noch jede Menge Schokostückchen in den Teig und muss ihn dann erst kaltstellen, bevor man ihn weiterverarbeiten darf. Dann ist der Teig eine steinharte Masse, die man mit dem Löffel abstechen und auf das Blech schaben muss.
Dann bäckt man die Kekse nur noch. Und an dieser Stelle muss ich mal sagen: mich nerven die Backanweisungen dieses Buches. Wenn ich mich genau an die Anweisungen halte, habe ich eigentlich immer verbrannte Kekse. Selbst wenn ich von der Backzeit fünf Minuten abziehe (12 statt 17 Minuten) habe ich immer noch verbrannte Keksunterseiten.
Und wenn in diesem Rezept steht, dass die Kekse beim Backen nicht breiter laufen und man sie mit normalem Sicherheitsabstand auf das Blech legt, laufen sie so breit, dass man im Prinzip ein Blech von Riesenkeks hat.
Gut, dass das alles fast vorbei ist.
Schmecken tun sie dann am Ende extrem gut: mehr knusprig als mürbe, sehr schokoladig und insgesamt sehr, sehr lecker. Abgesehen davon, dass die Backangaben stark modifiziert werden müssten, lohnt es sich, die Kekse nochmal zu backen
Nur noch 19 Rezepte (und nur noch einmal Kekse backen!).
Sonntag, 25. Januar 2015
Samstag, 24. Januar 2015
Nummer 480: Raw Lemon Cheesecake
Rezept Nummer 480: Roher Zitronen-Käsekuchen
Dieses Rezept ist ungeheuer einfach: man vermischt alle Zutaten, püriert alles gut durch, und gießt das Ganze dann auf einen rohe-Nuss-Kuchenboden (siehe Rezept 479). Das ist das Blöde daran: erst muss man diesen grässlichen Kuchenboden machen.
(Zum Glück erfordert nur eins der Rezepte in diesem Buch diesen Boden)
Die Käsekuchenmasse hier basiert auf Kokosmilch und gemahlenen Cashewnüssen, zusammen mit ein paar Gewürzen.
Dafür mahlt man zuerst die Schale von einer Zitrone aus und presst sie aus
Dann schichtet man alle Zutaten in den Pürierstab, püriert alles durch
und dann gießt man es nur noch auf den Kuchenboden.
Abschließend wird das Ganze noch für ein paar Stunden in den Kühlschrank gestellt. Fertig.
Wie befürchtet, werden weder die Kruste noch der obere Teil so richtig fest im Kühlschrank, sodass man sich nicht ein Stück Kuchen abschneidet, sondern sich von etwas mit der Konsistenz von geschlagener Sahne ein Stück absticht und es dann vom Messer abschaben muss, an dem es munter festklebt.
Es schmeckt dann ziemlich gut, der Nussboden schmeckt ganz gut nussig und gut gesüßt und die Creme hat eine gute Mischung aus Zitrone und Süße, aber dadurch, dass alles zusammen so ein Haufen Matsch ist ... ich weiß nicht.
Also die Creme kann man bestimmt gut auf einem anderen Kuchenboden essen, aber diese Kombination würde ich so nicht nochmal zusammenrühren.
Noch 20 Rezepte.
Dieses Rezept ist ungeheuer einfach: man vermischt alle Zutaten, püriert alles gut durch, und gießt das Ganze dann auf einen rohe-Nuss-Kuchenboden (siehe Rezept 479). Das ist das Blöde daran: erst muss man diesen grässlichen Kuchenboden machen.
(Zum Glück erfordert nur eins der Rezepte in diesem Buch diesen Boden)
Die Käsekuchenmasse hier basiert auf Kokosmilch und gemahlenen Cashewnüssen, zusammen mit ein paar Gewürzen.
Dafür mahlt man zuerst die Schale von einer Zitrone aus und presst sie aus
Dann schichtet man alle Zutaten in den Pürierstab, püriert alles durch
und dann gießt man es nur noch auf den Kuchenboden.
Abschließend wird das Ganze noch für ein paar Stunden in den Kühlschrank gestellt. Fertig.
Wie befürchtet, werden weder die Kruste noch der obere Teil so richtig fest im Kühlschrank, sodass man sich nicht ein Stück Kuchen abschneidet, sondern sich von etwas mit der Konsistenz von geschlagener Sahne ein Stück absticht und es dann vom Messer abschaben muss, an dem es munter festklebt.
Es schmeckt dann ziemlich gut, der Nussboden schmeckt ganz gut nussig und gut gesüßt und die Creme hat eine gute Mischung aus Zitrone und Süße, aber dadurch, dass alles zusammen so ein Haufen Matsch ist ... ich weiß nicht.
Also die Creme kann man bestimmt gut auf einem anderen Kuchenboden essen, aber diese Kombination würde ich so nicht nochmal zusammenrühren.
Noch 20 Rezepte.
Nummer 479: Raw Nut Pie Crust
Rezept Nummer 479: Kuchenboden aus rohen Nüssen
Dieses Rezept ist beim ersten Versuch furchtbar schiefgegangen.
Die Idee ist relativ simpel: man püriert ganz viele Nüsse und durch Datteln und Agavensirup wird der Boden ein bisschen süß.
Dafür lässt man die Nüsse erst in anderthalb Litern Wasser über Nacht einweichen, am nächsten Morgen werden sie zu einer Paste püriert.
(dazwischen muss man das Wasser abgießen, aber das habe ich beim ersten Mal überlesen und mich gewundert, wie die wässrige Paste jemals ein Kuchenboden werden soll).
Dieser Schritt stellt sich mal wieder als Albtraum für den Pürierstab heraus. Das Wasser in den Nüssen und der Agavensirup zusammen enthalten nicht genug Flüssigkeit, sodass die Nüsse eine dicke, körnige Pampe werden, die so zäh wird, dass man die Nüsse darunter nicht pürieren kann, also muss man löffelweise die schon pürierten Nüsse rausholen und durch ein Sieb streichen, um die darunter pürieren zu können, während der Pürierstab immer heißer läuft.
Dazu kommen dann noch ein paar kleingschnittene Datteln für die Süße und dann drückt man die ganze Paste nur noch in die Kuchenform. Fertig.
Muss übrigens nicht mal gebacken werden (deshalb roher Kuchenboden).
Die Nuss-Dattelpaste schmeckt übrigens wahnsinnig gut, aber ist den Aufwand wirklich nicht wert.
Noch 21 Rezepte.
Dieses Rezept ist beim ersten Versuch furchtbar schiefgegangen.
Die Idee ist relativ simpel: man püriert ganz viele Nüsse und durch Datteln und Agavensirup wird der Boden ein bisschen süß.
Dafür lässt man die Nüsse erst in anderthalb Litern Wasser über Nacht einweichen, am nächsten Morgen werden sie zu einer Paste püriert.
(dazwischen muss man das Wasser abgießen, aber das habe ich beim ersten Mal überlesen und mich gewundert, wie die wässrige Paste jemals ein Kuchenboden werden soll).
Dieser Schritt stellt sich mal wieder als Albtraum für den Pürierstab heraus. Das Wasser in den Nüssen und der Agavensirup zusammen enthalten nicht genug Flüssigkeit, sodass die Nüsse eine dicke, körnige Pampe werden, die so zäh wird, dass man die Nüsse darunter nicht pürieren kann, also muss man löffelweise die schon pürierten Nüsse rausholen und durch ein Sieb streichen, um die darunter pürieren zu können, während der Pürierstab immer heißer läuft.
Dazu kommen dann noch ein paar kleingschnittene Datteln für die Süße und dann drückt man die ganze Paste nur noch in die Kuchenform. Fertig.
Muss übrigens nicht mal gebacken werden (deshalb roher Kuchenboden).
Die Nuss-Dattelpaste schmeckt übrigens wahnsinnig gut, aber ist den Aufwand wirklich nicht wert.
Noch 21 Rezepte.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Nummer 478: Blueberry Cornmeal Quick Bread
Rezept Nummer 478: Schnelles Blaubeer-Maismehl-Brot
Dieses Rezept vorzubereiten hat ewig gedauert.
Nach meiner Erfahrung mit den Zuckerstangen wollte ich mich nicht mehr auf die Post verlassen und habe versucht, die Blaubeeren im echten Leben aufzutreiben.
Und bin fast verzweifelt.
Es gibt alle, alle Sorten von Trockenobst, sogar Gojibeeren und merkwürdige chinesische Früchte, deren Namen ich vergessen habe, aber erst letzte Woche in einem riesigen Reformhaus habe ich dann mal eine Dose Trockenblaubeeren gefunden. Hurra!
Also wollte ich heute endlich mein letztes Brot backen. Normalerweise habe ich alles, was man für Brote braucht, im Haus (Mehl, Hefe, Backpulver und so weiter), aber glücklicherweise habe ich heute nochmal ins Rezept geguckt und gesehen: Blaubeer-Sojajoghurt und Pekannüsse.
Bin ich also auf dem Heimweg noch schnell in den Bioladen geflitzt und habe tatsächlich die letzten beiden kleinen Blaubeerjoghurts und eine Packung Pekannüsse gefunden.
Dann gings los. Abgesehen vom Pekannüsse-hacken, das natürlich eine Weile dauert, ging es wie immer sehr schnell: flüssige Zutaten mischen, feste Zutaten mischen, alles zusammen mischen, fertig.
Eine Stunde muss das Ganze backen, dann erhält man ein beunruhigend violettes Brot, bei dem man keine richtige Stäbchenprobe machen kann, weil die ganzen mittlerweile aufgeweichten Blaubeeren das Stäbchen rotviolett färben beim Reinstechen.
Sollte passen.
Wie man sich bei einem Brot, das innen so aussieht:
denken kann, schmeckt es einfach himmlisch: nicht zu süß (ich habe den Zucker weggelassen), sehr fruchtig und dadurch, dass man getrocknete Blaubeeren verwendet hat, sehr fruchtig. Und die Konsistenz ist auch toll. Einfach ein richtig, richtig gutes Blaubeerbrot.
Ein guter Abschluss für die Brotkategorie.
Noch 22 Rezepte! Und kein einziges Brot mehr! Endlich wieder zum Frühstück essen, worauf man Lust hat!
Dieses Rezept vorzubereiten hat ewig gedauert.
Nach meiner Erfahrung mit den Zuckerstangen wollte ich mich nicht mehr auf die Post verlassen und habe versucht, die Blaubeeren im echten Leben aufzutreiben.
Und bin fast verzweifelt.
Es gibt alle, alle Sorten von Trockenobst, sogar Gojibeeren und merkwürdige chinesische Früchte, deren Namen ich vergessen habe, aber erst letzte Woche in einem riesigen Reformhaus habe ich dann mal eine Dose Trockenblaubeeren gefunden. Hurra!
Also wollte ich heute endlich mein letztes Brot backen. Normalerweise habe ich alles, was man für Brote braucht, im Haus (Mehl, Hefe, Backpulver und so weiter), aber glücklicherweise habe ich heute nochmal ins Rezept geguckt und gesehen: Blaubeer-Sojajoghurt und Pekannüsse.
Bin ich also auf dem Heimweg noch schnell in den Bioladen geflitzt und habe tatsächlich die letzten beiden kleinen Blaubeerjoghurts und eine Packung Pekannüsse gefunden.
Dann gings los. Abgesehen vom Pekannüsse-hacken, das natürlich eine Weile dauert, ging es wie immer sehr schnell: flüssige Zutaten mischen, feste Zutaten mischen, alles zusammen mischen, fertig.
Eine Stunde muss das Ganze backen, dann erhält man ein beunruhigend violettes Brot, bei dem man keine richtige Stäbchenprobe machen kann, weil die ganzen mittlerweile aufgeweichten Blaubeeren das Stäbchen rotviolett färben beim Reinstechen.
Sollte passen.
Wie man sich bei einem Brot, das innen so aussieht:
denken kann, schmeckt es einfach himmlisch: nicht zu süß (ich habe den Zucker weggelassen), sehr fruchtig und dadurch, dass man getrocknete Blaubeeren verwendet hat, sehr fruchtig. Und die Konsistenz ist auch toll. Einfach ein richtig, richtig gutes Blaubeerbrot.
Ein guter Abschluss für die Brotkategorie.
Noch 22 Rezepte! Und kein einziges Brot mehr! Endlich wieder zum Frühstück essen, worauf man Lust hat!
Sonntag, 18. Januar 2015
Nummer 477: Pumpkin Cranberry Tamales
Rezept Nummer 476: Kürbis-Cranberry-Tamales
Was macht man an einem freien Sonntag?
Man kümmert sich um eins dieser Rezepte, die sowieso den ganzen Tag dauern.
Warum erst heute?
Weil eine der wichtigsten Zutaten für richtige Tamales Maishülsen sind, die man praktisch nirgendwo bekommt, außer online.
Bevor man irgendetwas anderes tut, muss man diese Hülsen (die man nur getrocknet kaufen kann) für mindestens zwei Stunden in warmem Wasser einweichen.
Dann kommen wir zum zweiten Problem mit den Zutaten: wie der Name schon sagt: Kürbis. Nachdem ich also beschlossen hatte, heute diese Tamales zu machen, bin ich losgezogen, um mir einen Kürbis zu besorgen, nur um dann entsetzt festzustellen, dass die Kürbiszeit schon vorbei ist und es nirgendwo im Supermarkt noch Kürbisse gibt.
Zum Glück gibt es ja in Berlin genug Supermärkte für Küche aus anderen Ländern, sodass sich doch noch ein Kürbis auftreiben ließ.
Wie immer nimmt man dann zuerst diesen Kürbis, zerhackt ihn, kocht ihn und zerstampft ihn zu Kürbispüree.
Wenn die Maishülsen zwei Stunden lang eingeweicht sind und das Kürbispüree genug abgekühlt ist, sucht man sich alle Zutaten zusammen und beginnt zu zweifeln.
In das Rezept gehören nämlich ziemlich viel Zucker und dazu noch Ahornsirup. Dazu noch ein paar Weihnachtsgewürze (Zimt, Vanille und Nelken - offenbar gehört zu allen Rezepten, die Kürbis beinhalten, mindestens ein Teelöffel Zimt und Nelken) und schon zweifelt man sehr stark daran, ob man wirklich knapp zwei Kilo dieser Masse produzieren möchte.
Also habe ich sicherheitshalber alle Mengen halbiert und dann den Teig geknetet.
Man muss es diesen Tamales lassen: den Teig zu kneten macht wirklich Spaß.
Dann kommt die Herausforderung: man legt sich ein Maisblatt hin, gibt einen großzügigen Esslöffel voll Mais-Kürbis-Masse darauf
und rollt das Blatt zu einem hübschen kleinen Päckchen ein.
Und obwohl man sich dabei an die vorgeschlagene Menge von Masse pro Maisblatt hält, hat man trotz halber Menge Masse am Ende fast so viele Tamales-Päckchen wie im Rezept angegeben.
Manchmal wundere ich mich doch noch über das Buch.
Dann muss man sich als dämpferloser Mensch ein Sieb in einen Topf hängen und Wasser zum Kochen bringen
und eigentlich nur noch drei Stunden warten, bis die Tamales fertig gedämpft sind.
Natürlich hat man so viele von den Dingern, dass man danach noch eine zweite Runde dämpfen muss, aber wenigstens hat man ja die Menge halbiert, sodass man nicht viermal dämpfen muss.
Irgendwas ist diesmal mit dem Dämpfen schiefgegangen und sie mussten nicht nur zwei Stunden, sondern insgesamt etwa sechs Stunden lang dämpfen, was irgendwann unglaublich nervtötend wird, weil man alle Viertelstunde Wasser in den Topf kippen muss, damit er nicht leer wird.
Am Ende schmecken die Tamales dann sehr, sehr lecker: tolle Konsistenz, gar nicht so süß wie anfangs befürchtet, und mit den Gewürzen und den Cranberries wirklich gut.
Aber ehrlich: vielleicht ist das anders, wenn man eine bessere Möglichkeit hat, sie zu dämpfen, aber wenn ich mir einen ganzen Tag ans Bein binden muss, um Tamales zu machen, ist mir egal, wie gut sie schmecken, dann will ich sie einfach nie wieder machen
Nur noch 23 Rezepte! Und nur noch einmal Tamales ... ächz.
Was macht man an einem freien Sonntag?
Man kümmert sich um eins dieser Rezepte, die sowieso den ganzen Tag dauern.
Warum erst heute?
Weil eine der wichtigsten Zutaten für richtige Tamales Maishülsen sind, die man praktisch nirgendwo bekommt, außer online.
Bevor man irgendetwas anderes tut, muss man diese Hülsen (die man nur getrocknet kaufen kann) für mindestens zwei Stunden in warmem Wasser einweichen.
Dann kommen wir zum zweiten Problem mit den Zutaten: wie der Name schon sagt: Kürbis. Nachdem ich also beschlossen hatte, heute diese Tamales zu machen, bin ich losgezogen, um mir einen Kürbis zu besorgen, nur um dann entsetzt festzustellen, dass die Kürbiszeit schon vorbei ist und es nirgendwo im Supermarkt noch Kürbisse gibt.
Zum Glück gibt es ja in Berlin genug Supermärkte für Küche aus anderen Ländern, sodass sich doch noch ein Kürbis auftreiben ließ.
Wie immer nimmt man dann zuerst diesen Kürbis, zerhackt ihn, kocht ihn und zerstampft ihn zu Kürbispüree.
Wenn die Maishülsen zwei Stunden lang eingeweicht sind und das Kürbispüree genug abgekühlt ist, sucht man sich alle Zutaten zusammen und beginnt zu zweifeln.
In das Rezept gehören nämlich ziemlich viel Zucker und dazu noch Ahornsirup. Dazu noch ein paar Weihnachtsgewürze (Zimt, Vanille und Nelken - offenbar gehört zu allen Rezepten, die Kürbis beinhalten, mindestens ein Teelöffel Zimt und Nelken) und schon zweifelt man sehr stark daran, ob man wirklich knapp zwei Kilo dieser Masse produzieren möchte.
Also habe ich sicherheitshalber alle Mengen halbiert und dann den Teig geknetet.
Man muss es diesen Tamales lassen: den Teig zu kneten macht wirklich Spaß.
Dann kommt die Herausforderung: man legt sich ein Maisblatt hin, gibt einen großzügigen Esslöffel voll Mais-Kürbis-Masse darauf
und rollt das Blatt zu einem hübschen kleinen Päckchen ein.
Und obwohl man sich dabei an die vorgeschlagene Menge von Masse pro Maisblatt hält, hat man trotz halber Menge Masse am Ende fast so viele Tamales-Päckchen wie im Rezept angegeben.
Manchmal wundere ich mich doch noch über das Buch.
Dann muss man sich als dämpferloser Mensch ein Sieb in einen Topf hängen und Wasser zum Kochen bringen
und eigentlich nur noch drei Stunden warten, bis die Tamales fertig gedämpft sind.
Natürlich hat man so viele von den Dingern, dass man danach noch eine zweite Runde dämpfen muss, aber wenigstens hat man ja die Menge halbiert, sodass man nicht viermal dämpfen muss.
Irgendwas ist diesmal mit dem Dämpfen schiefgegangen und sie mussten nicht nur zwei Stunden, sondern insgesamt etwa sechs Stunden lang dämpfen, was irgendwann unglaublich nervtötend wird, weil man alle Viertelstunde Wasser in den Topf kippen muss, damit er nicht leer wird.
Am Ende schmecken die Tamales dann sehr, sehr lecker: tolle Konsistenz, gar nicht so süß wie anfangs befürchtet, und mit den Gewürzen und den Cranberries wirklich gut.
Aber ehrlich: vielleicht ist das anders, wenn man eine bessere Möglichkeit hat, sie zu dämpfen, aber wenn ich mir einen ganzen Tag ans Bein binden muss, um Tamales zu machen, ist mir egal, wie gut sie schmecken, dann will ich sie einfach nie wieder machen
Nur noch 23 Rezepte! Und nur noch einmal Tamales ... ächz.
Nummer 476: Cream-stuffed Cookie Cupcakes
Rezept Nummer 477: Creme-gefüllte-Keks-Muffins
Hier eins dieser Rezepte, die mit dem Vorurteil aufräumen, vegan wäre gleichbedeutend mit gesund.
Dieses Rezept wollte ich mir ewig nicht einmal ansehen, weil ich es hasse, irgendwas mit irgendwas zu füllen. Ich erinnere mich noch an die marmeladengefüllten Muffins, bei denen die Marmelade einfach durch den Teig nach unten gesuppt und ausgelaufen und angebrannt ist und ich hatte wirklich keine Lust, irgendwelche Füllungen irgendwo rein zu füllen.
Dann habe ich mir das Rezept notgedrungen doch mal angesehen und was soll ich sagen: es sind gar keine Keks-Muffins, die mit Creme gefüllt werden, sondern Muffins aus Keksen, die schon mit Creme gefüllt sind.
Das macht es doch gleich viel besser und ein kleines bisschen absurder. Was man nämlich tun muss, ist:
Man nimmt eine Packung Oreos (oder andere Kekse mit Cremefüllung) und füllt sie in einen Pürierbehälter.
Dazu kommen Butter, Zucker, Tofu und Milch
und dann wird das Ganze püriert.
An dieser Stelle muss ich kurz erwähnen: ich mag keine Oreos. Ich finde den Keks viel zu trocken und die Cremefüllung auch nicht so berauschend, dass man den Keks drumrum dafür essen würde.
Aber dieser Shake war der Wahnsinn. Ein so guter schokoladiger, cremiger, lecker Shake, dass man schon beim Trinken weiß, dass er die Verkörperung ungesunden Essens ist.
Dazu werden nur noch minimale Mengen Kakao und Mehl gerührt und dann ist der Teig auch schon fertig, um in die Formen gefüllt
und gebacken zu werden.
Am Ende schmecken sie dann nicht ganz so gut wie der Shake (das geht allerdings auch eigentlich nicht), aber trotzdem phantastisch: weich und fluffig und innen drin fast cremig und sehr schokoladig und überhaupt einfach phantastisch lecker.
So widersinnig einem diese Kekse-zermahlen-um-Muffins-zu-backen-Idee erscheint, es lohnt sich wirklich.
Nur noch 24 Rezepte!
Hier eins dieser Rezepte, die mit dem Vorurteil aufräumen, vegan wäre gleichbedeutend mit gesund.
Dieses Rezept wollte ich mir ewig nicht einmal ansehen, weil ich es hasse, irgendwas mit irgendwas zu füllen. Ich erinnere mich noch an die marmeladengefüllten Muffins, bei denen die Marmelade einfach durch den Teig nach unten gesuppt und ausgelaufen und angebrannt ist und ich hatte wirklich keine Lust, irgendwelche Füllungen irgendwo rein zu füllen.
Dann habe ich mir das Rezept notgedrungen doch mal angesehen und was soll ich sagen: es sind gar keine Keks-Muffins, die mit Creme gefüllt werden, sondern Muffins aus Keksen, die schon mit Creme gefüllt sind.
Das macht es doch gleich viel besser und ein kleines bisschen absurder. Was man nämlich tun muss, ist:
Man nimmt eine Packung Oreos (oder andere Kekse mit Cremefüllung) und füllt sie in einen Pürierbehälter.
Dazu kommen Butter, Zucker, Tofu und Milch
und dann wird das Ganze püriert.
An dieser Stelle muss ich kurz erwähnen: ich mag keine Oreos. Ich finde den Keks viel zu trocken und die Cremefüllung auch nicht so berauschend, dass man den Keks drumrum dafür essen würde.
Aber dieser Shake war der Wahnsinn. Ein so guter schokoladiger, cremiger, lecker Shake, dass man schon beim Trinken weiß, dass er die Verkörperung ungesunden Essens ist.
Dazu werden nur noch minimale Mengen Kakao und Mehl gerührt und dann ist der Teig auch schon fertig, um in die Formen gefüllt
und gebacken zu werden.
Am Ende schmecken sie dann nicht ganz so gut wie der Shake (das geht allerdings auch eigentlich nicht), aber trotzdem phantastisch: weich und fluffig und innen drin fast cremig und sehr schokoladig und überhaupt einfach phantastisch lecker.
So widersinnig einem diese Kekse-zermahlen-um-Muffins-zu-backen-Idee erscheint, es lohnt sich wirklich.
Nur noch 24 Rezepte!
Samstag, 17. Januar 2015
Nummer 475: Cheezy Quackers
Rezept Nummer 475: Käsige Quaker
[das ist ein Wortwitz, weil die BuchautorInnen ihre Cracker in der Form von Enten ausgestochen haben und ihre Kekse quasi immer gequakt haben ...]
Einzig und allein, weil ich nicht weiß, wozu man Cracker eigentlich braucht, wenn man keinen Käse isst, habe ich dieses Rezept bis heute aufgeschoben, denn abgesehen davon gibt es keinen Grund.
Man braucht nur eine Handvoll Zutaten, die man praktisch immer im Haus hat.
Den Teig zu mixen, dauert auch nur fünf Minuten, und durch eine extrem große Menge Hefe (ein Sechstel des Teigs besteht aus Hefe) ist es ein Teig, der sich hervorragend kneten lässt. Genau genommen macht es soviel Spaß, ihn zu kneten, dass ich ihn sogar freiwillig ausgerollt und Cracker ausgestochen habe.
Dann bäckt man sie nur noch zehn Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind und so gut schmecken, dass man sich freut, dass man so viele gebacken hat.
Alles in allem hat man am Ende einen riesigen Haufen knuspriger, köstlicher Cracker, die zwar nicht nach Käse schmecken, aber fast. Sollte ich jemals wieder Cracker wollen, würde ich die hier auf jeden Fall auch nochmal backen.
Nur noch 25 Rezepte (und nur noch ein Rezept der Kategorie Fingerfood und Snacks!).
[das ist ein Wortwitz, weil die BuchautorInnen ihre Cracker in der Form von Enten ausgestochen haben und ihre Kekse quasi immer gequakt haben ...]
Einzig und allein, weil ich nicht weiß, wozu man Cracker eigentlich braucht, wenn man keinen Käse isst, habe ich dieses Rezept bis heute aufgeschoben, denn abgesehen davon gibt es keinen Grund.
Man braucht nur eine Handvoll Zutaten, die man praktisch immer im Haus hat.
Den Teig zu mixen, dauert auch nur fünf Minuten, und durch eine extrem große Menge Hefe (ein Sechstel des Teigs besteht aus Hefe) ist es ein Teig, der sich hervorragend kneten lässt. Genau genommen macht es soviel Spaß, ihn zu kneten, dass ich ihn sogar freiwillig ausgerollt und Cracker ausgestochen habe.
Dann bäckt man sie nur noch zehn Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind und so gut schmecken, dass man sich freut, dass man so viele gebacken hat.
Alles in allem hat man am Ende einen riesigen Haufen knuspriger, köstlicher Cracker, die zwar nicht nach Käse schmecken, aber fast. Sollte ich jemals wieder Cracker wollen, würde ich die hier auf jeden Fall auch nochmal backen.
Nur noch 25 Rezepte (und nur noch ein Rezept der Kategorie Fingerfood und Snacks!).
Abonnieren
Posts (Atom)