Rezept Nummer 430: Kürbis-Schokoladen-Gersten-Riegel
Ja, zu dem überraschend umfangreichen Sortiment des Kochbuchs gehören auch ein paar Müsliriegel.
Naja.
Es ist nicht so ganz klar, ob das wirklich als Müsliriegel zählt, so wenig Müsli, wie die Riegel enthalten, oder ob Müsliriegel generell wirklich so ungesund sind, jedenfalls handelt es sich bei diesem Riegel zwar um etwas, in dem unter anderem Haferflocken und Gerstenzerealien enthalten sind, aber der Rest würde auch einen guten Kuchen ergeben.
Aufgeschoben, weil es eben Kürbispüree braucht, habe ich das noch vorhandene Püree genutzt, mit geschmolzener Schokolade, geschmolzener Butter, den ganzen müsliartigen Zutaten und den etwas weniger gesunden Zutaten verrührt , in eine Form gefüllt und gebacken.
Dann nach dem Abkühlen nur noch in Riegel schneiden und schon ist das Ganze fertig.
Schmecken tut das Ganze wie ein merkwürdig gesunder Schokoladenkuchen oder ein sündhaft guter Müsliriegel oder eine Mischung aus beidem.
Nur noch 70 Rezepte.
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Nummer 429: Roasted Lima Beans
Rezept Nummer 429: Geröstete Limabohnen
Dieses Rezept hat mich lange Zeit in den Wahnsinn getrieben, weil ich nirgendwo Limabohnen auftreiben konnte. Wirklich, nirgendwo. Ich habe in Supermärkten in verschiedenen Ländern gesucht, auf Märkten, in Asia-Lebensmittelmärkten und generell in jedem Lebensmittelladen, den ich finden konnte. Gefunden habe ich sie nur getrocknet im Internet.
Das Problem dabei ist, dass man die Bohnen laut Rezept frisch, eingedost oder eingefroren braucht, also schon voll mit Flüssigkeit, deshalb ist getrocknet eher unpraktisch, aber nach monatelangem vergeblichem Suchen habe ich dann aufgegeben und getrocknete Bohnen gekauft.
Die habe ich dann 24 Stunden in Wasser ziehen lassen,
mit den anderen Zutaten vermischt (hauptsächlich jede Menge Zwiebeln und Knoblauch)
und dann gebacken.
Wie das bei den Rezepten, die es einem so richtig schwer machen, so ist, war es phantastisch - die Bohnen schmecken nach nicht sehr viel, haben aber eine tolle Konsistenz und sind zusammen mit den Bergen von gerösteten Zwiebeln und Knoblauch und Balsamico wirklich lecker.
Noch 71 Rezepte.
Dieses Rezept hat mich lange Zeit in den Wahnsinn getrieben, weil ich nirgendwo Limabohnen auftreiben konnte. Wirklich, nirgendwo. Ich habe in Supermärkten in verschiedenen Ländern gesucht, auf Märkten, in Asia-Lebensmittelmärkten und generell in jedem Lebensmittelladen, den ich finden konnte. Gefunden habe ich sie nur getrocknet im Internet.
Das Problem dabei ist, dass man die Bohnen laut Rezept frisch, eingedost oder eingefroren braucht, also schon voll mit Flüssigkeit, deshalb ist getrocknet eher unpraktisch, aber nach monatelangem vergeblichem Suchen habe ich dann aufgegeben und getrocknete Bohnen gekauft.
Die habe ich dann 24 Stunden in Wasser ziehen lassen,
mit den anderen Zutaten vermischt (hauptsächlich jede Menge Zwiebeln und Knoblauch)
und dann gebacken.
Wie das bei den Rezepten, die es einem so richtig schwer machen, so ist, war es phantastisch - die Bohnen schmecken nach nicht sehr viel, haben aber eine tolle Konsistenz und sind zusammen mit den Bergen von gerösteten Zwiebeln und Knoblauch und Balsamico wirklich lecker.
Noch 71 Rezepte.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Nummer 428: Lemon Thyme Quick Bread
Rezept Nummer 428: Schnelles Zitronen-Thymian-Brot
Ich bin bei den Brotrezepten ja immer ein wenig zwiegespalten.
Einerseits möchte ich die Brote natürlich so backen, wie sie im Buch stehen, um eine realistische Bewertung abzugeben,
andererseits backe ich ja Brot, weil ich Brot essen möchte, und kein Brot mit dem Zuckergehalt von zwei Kuchen unter meinem Tomatenbrotaufstrich haben möchte.
Beim heutigen Brot (das ich trotz Migräne gebacken habe, weil einfach kein Brot mehr im Haus war) genauso. Das Brot enthält laut Rezept auf ein Gesamtgewicht von 500g eine Zuckermenge von 132g. Einhundertzweiunddreißig Gramm Zucker!
Das habe ich dann doch nicht über mich gebracht und nur ein Viertel der Menge verwendet.
Damit war es dann sehr lecker: man verwendet drei Sorten von Zitrone (Schale, Saft und Aroma), was insgesamt, vor allem zusammen mit dem Thymian, einen sehr leckeren Geschmack ergibt. Zumindest bei dem rohen Teig.
Das fertige Brot hängt trotz zwei Teelöffeln Backpulver wie eine dicke Kröte in der Backform, weigert sich, aufzugehen und ist entsprechend platt, wird aber immerhin knusprig und schmeckt ziemlich spannend: mit dem ganzen Zucker wäre es ein perfekter Zitronenkuchen, ohne den Zucker hat es einen sehr leckeren Zitronengeschmack, der zusammen mit dem Thymian fast herzhaft schmeckt.
Ich weiß nicht, ob ich es nochmal backen würde, aber dieses Exemplar ist jedenfalls lecker.
Noch 72 Rezepte.
Ich bin bei den Brotrezepten ja immer ein wenig zwiegespalten.
Einerseits möchte ich die Brote natürlich so backen, wie sie im Buch stehen, um eine realistische Bewertung abzugeben,
andererseits backe ich ja Brot, weil ich Brot essen möchte, und kein Brot mit dem Zuckergehalt von zwei Kuchen unter meinem Tomatenbrotaufstrich haben möchte.
Beim heutigen Brot (das ich trotz Migräne gebacken habe, weil einfach kein Brot mehr im Haus war) genauso. Das Brot enthält laut Rezept auf ein Gesamtgewicht von 500g eine Zuckermenge von 132g. Einhundertzweiunddreißig Gramm Zucker!
Das habe ich dann doch nicht über mich gebracht und nur ein Viertel der Menge verwendet.
Damit war es dann sehr lecker: man verwendet drei Sorten von Zitrone (Schale, Saft und Aroma), was insgesamt, vor allem zusammen mit dem Thymian, einen sehr leckeren Geschmack ergibt. Zumindest bei dem rohen Teig.
Das fertige Brot hängt trotz zwei Teelöffeln Backpulver wie eine dicke Kröte in der Backform, weigert sich, aufzugehen und ist entsprechend platt, wird aber immerhin knusprig und schmeckt ziemlich spannend: mit dem ganzen Zucker wäre es ein perfekter Zitronenkuchen, ohne den Zucker hat es einen sehr leckeren Zitronengeschmack, der zusammen mit dem Thymian fast herzhaft schmeckt.
Ich weiß nicht, ob ich es nochmal backen würde, aber dieses Exemplar ist jedenfalls lecker.
Noch 72 Rezepte.
Nummer 427: Butterscotch Pumpkin Pudding
Rezept Nummer 427: Butterscotch-Kürbis-Pudding
Mit Butterscotch ist das so eine Sache.
Butterscotch an sich klingt ja ziemlich lecker (Butter und Whisky - wer könnte da widerstehen), ist aber nur ein Name für eine Sorte Aroma (so wie Karamell oder Vanille), das eigentlich nichts mit Butter und und Whisky zu tun hat (jedenfalls heute nicht mehr), sondern einen Geschmack meint, der so ein bisschen wie Melasse schmeckt.
Als wäre das an sich nicht verwirrend genug, kann man also Butterscotchgeschmack nicht aus Butter und Whisky erhalten, sondern man kauft sich Butterscotch Chips (ähnlich wie Schokoladenstücken), die man dann schmilzt oder sonst wie verwendet. Nirgendwo habe ich bisher Butterscotch Chips gefunden, nicht mal in England (deshalb auch das Rezept bisher aufgeschoben).
Heute habe ich dann allerdings festgestellt, dass man für Butterscotch Pudding nicht mal Butterscotch Chips braucht, sondern den geschmacklichen Effekt mit Melasse, Rum und Rohrzucker erzielt.
Alles sehr verwirrend.
Wie üblich bei diesen Rezepten habe ich also erstmal einen Topf voll Kürbis gekocht und püriert, dann vermischt man alle Zutaten miteinander und lässt sie kurz aufkochen und fertig ist der Pudding (muss dann nur noch abkühlen).
Und weil man sich unter dem Geschmack nach Butterscotch eigentlich nicht so richtig was vorstellen kann, ist es auch schwer, zu beurteilen, ob der fertige Pudding jetzt so schmeckt oder nicht. Er schmeckt nussig und buttrig (wahrscheinlich wegen des verwendeten Butternut-Kürbis) und wegen der verwendeten Gewürze auch etwas weihnachtlich, aber nach Butterscotch ... keine Ahnung.
Jedenfalls beeindruckend, dass sich aus Kürbis auch ein Pudding kochen lässt.
Mit dem damit dritten Rezept für heute: noch 73 Rezepte.
Mit Butterscotch ist das so eine Sache.
Butterscotch an sich klingt ja ziemlich lecker (Butter und Whisky - wer könnte da widerstehen), ist aber nur ein Name für eine Sorte Aroma (so wie Karamell oder Vanille), das eigentlich nichts mit Butter und und Whisky zu tun hat (jedenfalls heute nicht mehr), sondern einen Geschmack meint, der so ein bisschen wie Melasse schmeckt.
Als wäre das an sich nicht verwirrend genug, kann man also Butterscotchgeschmack nicht aus Butter und Whisky erhalten, sondern man kauft sich Butterscotch Chips (ähnlich wie Schokoladenstücken), die man dann schmilzt oder sonst wie verwendet. Nirgendwo habe ich bisher Butterscotch Chips gefunden, nicht mal in England (deshalb auch das Rezept bisher aufgeschoben).
Heute habe ich dann allerdings festgestellt, dass man für Butterscotch Pudding nicht mal Butterscotch Chips braucht, sondern den geschmacklichen Effekt mit Melasse, Rum und Rohrzucker erzielt.
Alles sehr verwirrend.
Wie üblich bei diesen Rezepten habe ich also erstmal einen Topf voll Kürbis gekocht und püriert, dann vermischt man alle Zutaten miteinander und lässt sie kurz aufkochen und fertig ist der Pudding (muss dann nur noch abkühlen).
Und weil man sich unter dem Geschmack nach Butterscotch eigentlich nicht so richtig was vorstellen kann, ist es auch schwer, zu beurteilen, ob der fertige Pudding jetzt so schmeckt oder nicht. Er schmeckt nussig und buttrig (wahrscheinlich wegen des verwendeten Butternut-Kürbis) und wegen der verwendeten Gewürze auch etwas weihnachtlich, aber nach Butterscotch ... keine Ahnung.
Jedenfalls beeindruckend, dass sich aus Kürbis auch ein Pudding kochen lässt.
Mit dem damit dritten Rezept für heute: noch 73 Rezepte.
Dienstag, 30. September 2014
Nummer 426: Peanut Butter and Marmite Savory Cookies
Rezept Nummer 426: Herzhafte Erdnussbutter und Marmite [so ein Aufstrich aus Hefeextrakt, wie das australische Vegemite, nur eben Marmite] Kekse
Ein weiteres Rezept, bei dem man sich ein wenig am Kopf kratzt: wozu bäckt man sich herzhafte Kekse?
(wir haben sie dann eher als Cracker gegessen)
Aufgeschoben, weil ich früher nirgendwo Marmite finden konnte, bis ich - stellt euch meine Freude vor - das Zeug in England ganz unschuldig im Regal stehen sah.
Jetzt hatte ich also Marmite und was man sonst noch für den Spaß braucht, habe alles zu einem Teig verarbeitet, der eine Konsistenz hat, bei der es so richtig Spaß macht, ihn zu kneten (ein bisschen wie warmgeknetete Knete),
habe ihn dann zu Keksen verarbeitet (habe mir das Teigausrollen und Plätzchenausstechen gespart und einfach ein paar Teigkugeln plattgedrückt) und gebacken
und beim Essen merkt man erstmal, wie sehr wir auf bestimmte Dinge konditioniert sind: wenn man in einem appetitlich aussehenden Keks beißt, erwartet man, dass er süß schmeckt, und das Gehirn braucht dann erstmal einen Moment, um zu registrieren, dass da was nicht stimmt, bevor man überhaupt anfangen kann, darüber nachzudenken, ob die Kekse nun gut schmecken oder nicht.
Sie schmecken übrigens ziemlich gut - die Kombination aus Erdnussbutter und Marmite ergibt einen tollen Geschmack - und wenn ich Bedarf für salzige Kekse hätte, würde ich sie bestimmt auch noch öfter backen.
Ein weiteres Rezept, bei dem man sich ein wenig am Kopf kratzt: wozu bäckt man sich herzhafte Kekse?
(wir haben sie dann eher als Cracker gegessen)
Aufgeschoben, weil ich früher nirgendwo Marmite finden konnte, bis ich - stellt euch meine Freude vor - das Zeug in England ganz unschuldig im Regal stehen sah.
Jetzt hatte ich also Marmite und was man sonst noch für den Spaß braucht, habe alles zu einem Teig verarbeitet, der eine Konsistenz hat, bei der es so richtig Spaß macht, ihn zu kneten (ein bisschen wie warmgeknetete Knete),
habe ihn dann zu Keksen verarbeitet (habe mir das Teigausrollen und Plätzchenausstechen gespart und einfach ein paar Teigkugeln plattgedrückt) und gebacken
und beim Essen merkt man erstmal, wie sehr wir auf bestimmte Dinge konditioniert sind: wenn man in einem appetitlich aussehenden Keks beißt, erwartet man, dass er süß schmeckt, und das Gehirn braucht dann erstmal einen Moment, um zu registrieren, dass da was nicht stimmt, bevor man überhaupt anfangen kann, darüber nachzudenken, ob die Kekse nun gut schmecken oder nicht.
Sie schmecken übrigens ziemlich gut - die Kombination aus Erdnussbutter und Marmite ergibt einen tollen Geschmack - und wenn ich Bedarf für salzige Kekse hätte, würde ich sie bestimmt auch noch öfter backen.
Nummer 425: Simple Cheezy Sauce
Rezept Nummer 425: einfache Käsesauce
Käse scheint etwas zu sein, was vegane Menschen ganz besonders vermissen, jedenfalls gibt es nicht nur zahllose vegane Käsesorten, sondern auch mehrere Rezepte für verschiedene Sorten Käse in meinem Buch.
Den Geschmack von Käse versucht man normalerweise nachzuahmen, indem man kleine Mengen von Knoblauch- und Zwiebelpulver und ganz viel Hefe (die scheint sehr nach Käse zu schmecken) zu irgendeiner Basis gibt (Nussmus, Milch und ähnliches), was meistens dazu führt, dass der Ersatzkäse nicht besonders nach Käse schmeckt, aber zum Kochen reichts.
Die Käsesauce war jedenfalls keine Ausnahme: man mischt Mandelmilch mit oben genannten Zutaten, kocht sie kurz auf und erhält dann einen Topf mit gelblicher Sauce, die halt wie nachgemachte Käsesauce schmeckt. Nicht wirklich schlecht, nur eben nicht wie Käse.
Ein ganz deutliches "Nicht nochmal"-Rezept.
Noch 75 Rezepte.
Käse scheint etwas zu sein, was vegane Menschen ganz besonders vermissen, jedenfalls gibt es nicht nur zahllose vegane Käsesorten, sondern auch mehrere Rezepte für verschiedene Sorten Käse in meinem Buch.
Den Geschmack von Käse versucht man normalerweise nachzuahmen, indem man kleine Mengen von Knoblauch- und Zwiebelpulver und ganz viel Hefe (die scheint sehr nach Käse zu schmecken) zu irgendeiner Basis gibt (Nussmus, Milch und ähnliches), was meistens dazu führt, dass der Ersatzkäse nicht besonders nach Käse schmeckt, aber zum Kochen reichts.
Die Käsesauce war jedenfalls keine Ausnahme: man mischt Mandelmilch mit oben genannten Zutaten, kocht sie kurz auf und erhält dann einen Topf mit gelblicher Sauce, die halt wie nachgemachte Käsesauce schmeckt. Nicht wirklich schlecht, nur eben nicht wie Käse.
Ein ganz deutliches "Nicht nochmal"-Rezept.
Noch 75 Rezepte.
Donnerstag, 25. September 2014
Nummer 424: March of the figs bread
Rezept Nummer 424: Aufmarsch-der-Feigen-Brot
Aus der Rubrik "Quick Breads", die so heißt, weil man für die Brote darin keinen Hefeteig braucht, der stundenlang aufgehen muss, sondern die Arbeit des Aufgehens darin von Backpulver erledigt wird.
Das sollte sie eigentlich zur attraktiveren der beiden Brotkategorien machen, allerdings enthalten fast alle Rezepte der "Quick Bread"-Kategorie soviel Zucker, dass sie eher Kuchen als Brot ergeben (wenn man sich denn ans Rezept hält), was eher unerfreulich ist, wenn man morgens einen herzhaften Belag auf sein Brot legen möchte.
Heute war ich allerdings lange auf der Arbeit, also wollte ich ein schnelles Brot backen (als Proviant für ein Wochenende in Amsterdam, weshalb es auch für die nächsten drei Tage keine Updates geben wird) und habe einfach die Zuckermenge auf ein Drittel reduziert.
Zusammenrühren lässt sich so ein Teig denn erfreulich schnell (bis auf den einen Teelöffel Rosenwasser. Vor Monaten habe ich mal Rosenwasser gekauft, weil ich irgendein Rezept nicht backen konnte, weil mir das Rosenwasser fehlte, ich wusste, dass ich es irgendwo hatte - und konnte es einfach nicht finden. Liegt vermutlich in irgendeiner Kiste. Habe stattdessen einen Löffel Rosensirup verwendet - was man halt so im Haus hat :), sieht wie immer nach graubraunem Matsch aus,
erfüllt beim Backen die ganze Wohnung mit süßem Rosen-und-Feigen-Duft, bis es einen hübschen, nett gebräunten Brotlaib ergibt.
Dann probiert man ihn.
Ich weiß, ich sage positive Dinge über ziemlich viele der Rezepte (ich weiß auch nicht, wo die ganzen schlechten Rezepte abgeblieben sind), aber von diesem Brot war ich hin und weg: es ist außen knusprig und innen fluffig und dank der gedrittelten Zuckermenge schmeckt es nur ein winziges bisschen süß, eher wie ein knuspriges Brot mit einer dünnen Schicht Feigenmarmelade. Der Wahnsinn!
Sehr empfehlenswert.
Noch 76 Rezepte.
Aus der Rubrik "Quick Breads", die so heißt, weil man für die Brote darin keinen Hefeteig braucht, der stundenlang aufgehen muss, sondern die Arbeit des Aufgehens darin von Backpulver erledigt wird.
Das sollte sie eigentlich zur attraktiveren der beiden Brotkategorien machen, allerdings enthalten fast alle Rezepte der "Quick Bread"-Kategorie soviel Zucker, dass sie eher Kuchen als Brot ergeben (wenn man sich denn ans Rezept hält), was eher unerfreulich ist, wenn man morgens einen herzhaften Belag auf sein Brot legen möchte.
Heute war ich allerdings lange auf der Arbeit, also wollte ich ein schnelles Brot backen (als Proviant für ein Wochenende in Amsterdam, weshalb es auch für die nächsten drei Tage keine Updates geben wird) und habe einfach die Zuckermenge auf ein Drittel reduziert.
Zusammenrühren lässt sich so ein Teig denn erfreulich schnell (bis auf den einen Teelöffel Rosenwasser. Vor Monaten habe ich mal Rosenwasser gekauft, weil ich irgendein Rezept nicht backen konnte, weil mir das Rosenwasser fehlte, ich wusste, dass ich es irgendwo hatte - und konnte es einfach nicht finden. Liegt vermutlich in irgendeiner Kiste. Habe stattdessen einen Löffel Rosensirup verwendet - was man halt so im Haus hat :), sieht wie immer nach graubraunem Matsch aus,
erfüllt beim Backen die ganze Wohnung mit süßem Rosen-und-Feigen-Duft, bis es einen hübschen, nett gebräunten Brotlaib ergibt.
Dann probiert man ihn.
Ich weiß, ich sage positive Dinge über ziemlich viele der Rezepte (ich weiß auch nicht, wo die ganzen schlechten Rezepte abgeblieben sind), aber von diesem Brot war ich hin und weg: es ist außen knusprig und innen fluffig und dank der gedrittelten Zuckermenge schmeckt es nur ein winziges bisschen süß, eher wie ein knuspriges Brot mit einer dünnen Schicht Feigenmarmelade. Der Wahnsinn!
Sehr empfehlenswert.
Noch 76 Rezepte.
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